Mit Holzvergaserkesseln Energiekosten und Emissionen senken

16.04.2014 17:49 | Westfalen-Kaminteam News

Mit Holzvergaserkesseln Energiekosten und Emissionen senken


Holzvergaserkessel eine Variante eines Stückholzkessels. Er findet Verwendung in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und auch Gewerbebetrieben. Gerade bei Betrieben aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, ForsAtmos Holzvergasertbetrieben und holzverabeitenden Betrieben sind diese alternativen Heizsysteme sehr gefragt. Anstatt anfallendes Abfallholz oder Restholz aufwändig und teuer zu entsorgen, kann es durch die Verbrennung in einem Scheitholzvergaser zu großen Teilen zur Energieversorgung eines Unternehmens beitragen. Aber auch im privaten Bereich wird Heizen mit Holz immer attraktiver. Für den Bereich der 1-2 Familienhäuser stellt z.B. der bekannte Heizkesselhersteller Atmos bereits Holzvergaserkessel aus der GSE Baureihe mit einer Leistung von 18 -25 KW zur Verfügung.Beispielweise der Atmos DC22GSE. Auch die Fa. Buderus, einer der bedeutendsten Hersteller von Heizungssystemen, geht mit 2 Holzvergaserkesseln an den Start. Der Buderus Logano S161 ist den Leistungsgrößen 18KW und 24KW erhältlich.


Das Grundmerkmal bei allen Holzvergaserkesseln ist, dass die einzelnen unterschiedlichen Stufen der Holzverbrennung bzw. Holzvergasung räumlich und zeitlich voneinander getrennt stattfinden. Im Vergleich zu herkömmlichen Festbrennstoffkesseln zeichnen sich Holzvergaserkessel durch besonders niedrige Schadstoffemissionen und einen sehr hohen Wirkungsgrad aus. Nachfolgend einige technische Erläuterungen zum Betrieb und der Wirkungsweise eines Holzvergasers. Das Holz wird dem Heizkessel manuell chargenweise zugeführt und durch die beim Abbrand entstehende Verbrennungswärme kontinuierlich vergast. Eine bauratliche Besonderheit des Holzvergaserkessels ist, dass das Brennmaterial nach unten hin abbrennt und die heißen Verbrennungsabgase im unteren Teil des Holzvergaserkessels produziert werden. Durch das Glutbett hindurch gelangen die noch unverbrannten Gasbestandteile nach unten in eine Brennkammer, wo auch die schwer brennbaren Anteile der Holzgase bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1100 °C verbrannt werden. Daher kommt auch die Bezeichnung Sturzbrandkessel. Holzvergaseröfen werden prinzipiell mit einem, zumeist elektrischem, Gebläse betrieben. Je nach Bauart befindet sich ein Druckgebläse in der Frischluftzufuhr oder ein temperaturbeständiger Saugzugventilator im Abgasstrom. Die Verbrennungsluftzufuhr wird je nach Hersteller und Bauart manuell eingestellt oder elektronisch ( zum Teil per lambda ) geregelt.


Hier sollte nur in allgemein verständlichen Worten kurz die grundsätzliche Betriebsweise von Holzvergaserkesseln beschrieben werden. Als Fachhändler finden wir vom SKS Kaminteam es wichtig unsereLaddomat 21n Kunden wenigstens einen kleinen Einblick in alternative Energiekonzepte zu geben. Die Installation kann von jedem Heizungsinstallateur durchgeführt werden solange ein paar wichtige Grundregeln der Technik eingehalten werden. Unerlässlich ist die Installation einer geeigneten Rücklaufanhebung, wie z. B. eines Laddomat 21. Die Bildung aggressiver Kondensate und Teerablagerungen bei Rücklauftemperaturen unter 60 °C wird dadurch vermieden. Wie alle Festbrennstoffkessel muss auch beim Holzvergaserkessel eine thermische Ablaufsicherung verbaut werden, welche im Notfall ( z.B. Ausfall der Entladepumpe ) durch Kühlung mit Frischwasser die Kesseltemperatur rechtzeitig herunterbringt und den Kessel vor dem Durchbrennen schützt.


Grundsätzlich ist, wie in der BImSchV geregelt, nur ein Betrieb in Verbindung mit einem Pufferspeicher zulässig. Als Faustregel gilt hierbei 55L/KW. Dieser Wert wird auch von der BAFA ausgegeben und ist Bedingung für eine Förderung. Auf Grund der hohen Wirkungsgrades und der dadurch bedingt geringen Abgastempratur kann es erforderlich sein einen vorhandenen gemauerten Schornstein mit einem einwandigen Edelstahlschornstein zu sanieren. Da die Abgase im oberen Bereich eines Schornsteins kondensieren können ist darauf zu achten dass der zur Schornsteinsanierung verwendete einwandige Edelstahlschornstein über eine Zulassung für feuchte Betriebsweise verfügt. Generell sollte VOR der Anschaffung eines neuen Heizkessels die Verwendbarkeit und Betriebssicherheit des Schornsteins an dem betreffenden Wärmeerzeuger durch eine Querschnittsberechnung nach DIN EN 13384 nachgewiesen werden. Gerne übernimmt unser Heizungsbauermeister diese Serviceleistung im Vorfeld des Kaufs für Sie kostenfrei.

 

 

 

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